Was tut sich in Amelsbüren? Anfang August 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer an der Kreuz-Christi-Kirche in Amelsbüren vorbeikommt, wird die Veränderung gleich bemerken.
Der Kirchraum hat Fenster in der Stirnseite bekommen.
Das Presbyterium hat diesen Wunsch mit der Bauleitung besprochen und er wurde umgesetzt.
Die Fenster lassen Ein- und Ausblicke zu und in Verbindung mit einem großen neuen Fenster machen sie es möglich, den Kirchraum auch "quer" zu lüften.

 

 

 

 

Die schönen Buntglasfenster mit dem Regenbogen rechts und der Kreuzes-Szene links bleiben erhalten und sind zum Schutz zurzeit mit Holz abgedeckt.

 

 

 

 

 

 

 

Von innen sind die neuen Fenster, die in Klarglas ausgeführt werden, rechts und links vom Kreuz angeordnet, das als dunkler Umriss auf dem Foto noch zu sehen ist.

Kreuz, Taufbecken, Kanzel und Altar lagern in der Christuskirche in Hiltrup und werden nach Fertigstellung an ihren alten Platz verbracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der Eingangsbereich wird größer und heller. Eine zweiflüglige Tür wird gerahmt von Glaselementen. So wird der Gottesdienstraum transparent, auch bei der Feier des Gottesdienstes oder anderen Veranstaltungen in der Kirche.

 

Die Bauarbeiten für die beiden Tagespflege-Einrichtungen und die Wohnungen in den oberen Geschossen kommen gut voran.
Wieder Gottesdienste feiern werden wir aber wohl erst im Frühjahr 2022 können.
Solange sind wir auf die freundliche Überlassung von Räumen unserer römisch-katholischen Schwestergemeinde im Alten Pfarrhaus angewiesen, für die wir uns herzlich bedanken.

Was ist eigentlich los im JKGD?

Das Team des Jugend- und Kindergottesdienstes trifft sich regelmäßig mittwochs um 19.00 Uhr zu Andacht, Gebet und gemeinsamer Arbeit. Zurzeit geht das nur über Zoom-Meetings - also treffen von zu Hause am Computer oder Tablet.

Vor Ostern waren wir sehr aktiv und haben gemeinsam die Kreuzwegstationen geplant und vorbereitet. Das war eine Menge Arbeit und wir waren gut damit beschäftigt, die Plakate rechtzeitig fertig zu haben, die Orte auszusuchen und die Aktionen bereit zu stellen.

Auch nach den Osterferien sind wir wieder zusammengekommen. Es geht jetzt um die Frage, wie wir weitermachen.
Wir - das sind gerade frisch oder gerade noch nicht Konfirmierte, studierende und arbeitende Jugendliche aus der Gemeinde oder dem Gemeindeumfeld, die unter anderem auch im Presbyterium mitarbeiten, sowie die Pfarrerin und der Pfarrer der Gemeinde.


Am 14. April haben wir in einem Impuls zu Anfang unseres Treffens darüber nachgedacht, was wir lieben am Christsein und unserer Arbeit in der Gemeinde.
Das Ergebnis sieht man besser, wenn man das Bild mit der Wortwolke, die dabei entstanden ist, anklickt.

Was ist eigentlich los in Amelsbüren?

Wer an der Baustelle Leisnerstraße/Pater-Kolbe-Straße vorbeikommt wird sehen, dass die Baumaßnahme gute Fortschritte macht.


Auf drei Seiten umschließt der Neubau der Alexianer, der zwei Tagespflege-Gruppen und einigen Wohnungen Raum bieten wird, schon den Kirchraum der Kreuz-Christi-Kirche.
Die Buntglas-Fenster der Kirche sind noch durch dicke Bretter geschützt.

Zurzeit laufen die Abstimmungsgespräche zwischen Kirchengemeinde und Alexianern über die Gestaltung des Kirchraums.
Die Fenster bleiben erhalten, nach dem Umbau ziehen Altartisch, Kreuz, Kanzel und Taufbecken wieder ein. Ebenso die Orgel, die auf ihrem angestammten Platz auf der Empore wieder neu zusammengesetzt werden wird.
Die Gespräche haben ergeben, dass eine neue, hellere Decke eingezogen wird, dass die Kirche eine neue Beleuchtung bekommt, natürlich eine neue Heizung, die es auch im Winter behaglicher werden lässt und umweltfreundlicher zu betreiben ist als die alten unter den Bänken angebrachten Heizrohre.
Der Eingang wird neu sein, ebenso die Treppe zur Empore.
Einen neuen Raumeindruck werden zwei Fensterbänder bieten, die rechts und links vom Kreuz in die Stirnwand eingelassen werden. Sie werden später auch die Möglichkeit bieten, die Kirche ordentlich durchzulüften, denn auch auf der Empore wird dort, wo vorher die Tür zum Treppenhaus war, ein großes Fenster eingebaut werden.

Das Presbyterium hofft, Weihnachten wieder in der Kirche feiern zu können. Ob die Baumaßnahmen so schnell vorangehen, hängt in erster Linie davon ab, ob die Lieferengpässe, die es bei einigen Baumaßnahmen zurzeit gibt, den Fortschritt auf der Baustelle behindern.

 

Bericht aus der Gemeinde - Februar 2021

Presbyteriums-Sitzung am 18. Februar

Seit Dezember gibt es keine Präsenzgottesdienste in der Christuskirche Hiltrup und die Veranstaltungen und Gruppen im Gemeindezentrum sind auch ausgesetzt.

 

Fast könnte man meinen, die Kirchengemeinde ist eingeschlafen. Aber im Verborgenen brummt es und Telefon- und Internetverbindungen laufen oft heiß.

 

Hier ein paar kurze Informationen aus dem „Alltag“ hinter den Kulissen:

In der letzten Woche hat es an fast jedem Wochentag eine Videokonferenz in der Gemeinde gegeben. Denn auch in der Corona-Zeit ist vieles zu besprechen und zu planen.

Der Finanzausschuss hat sich mit Hilfe des Kreiskirchenamtes mit dem Gemeindehaushalt 2021 beschäftigt. Im Bauausschuss wurden Renovierungs- und Umbaupläne besprochen.

 

Eine eigene Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Frage des Pfarrhauses. Es wird darüber nachgedacht, das bestehende Pfarrhaus durch einen Neubau zu ersetzen, in dem Pfarrer und Pfarrerin eine Wohnung haben könnten. Die Arbeitsgruppe „Grüner Hahn“ hat die Ziele des Umweltprogramms der Kirchengemeinde in den Blick genommen und erneuert.

 

Die „Corona AG“ hat sich – wie alle zwei Wochen – getroffen, um die neusten Vorgaben und Verordnungen von Bund, Land und Landeskirche zu sichten und darüber zu beraten, wie das weitere Vorgehen der Gemeinde sein soll. Besonders die Frage des Wiederbeginns von Präsenzgottesdiensten und gemeindlichen Veranstaltungen ist hier im Blick, aber auch Fragen des Arbeits- und Infektionsschutzes der Beschäftigten.

 

Eine weitere Arbeitsgruppe "Corona kreativ" hat sich gebildet, die über einen intensivierten Kontakt mit den Gemeindegliedern während des Lockdowns nachdenkt.

 

Die vom Presbyterium dazu Beauftragten nehmen gerade den nächsten Termin mit den Alexianern in den Blick, um über die Ausgestaltung der Kreuz-Christi-Kirche zu beraten.

 

Am Dienstagabend schließlich hat das Presbyterium in einer über zweistündigen Sitzung die Ergebnisse der unterschiedlichen Arbeitsgruppen gesichtet, die Arbeit koordiniert und die notwendigen Beschlüsse gefasst.

 

 

Wie jedes Wochenende waren Kuriere unterwegs, die 30 Lesegottesdienste, die abwechselnd von den Pfarrer:innen und Predigern der Gemeinde erstellt werden, verteilt haben – diesmal durch den Schnee etwas mühsamer als sonst.

 

Der Kantor der Kirchengemeinde, Thomas Mittring, hat einen Audiogottesdienst erstellt, der genauso wie der Lesegottesdienst über die Homepage abrufbar ist.

  

Ein Presbyteriumsmitglied hat die Kirche am Samstagmorgen geöffnet und Gespräche geführt – corona-konform auf Abstand und mit Maske.

 

Das KU3-Team hat die nächsten Angebote besprochen und Sandra Krüger hat eine Bastelanleitung für ein „Bommelschaf“ online gestellt. Es geht im KU3 um den guten Hirten. In Hauskreisleiter:innen-Abenden werden die nächsten Wochen theologisch und praktisch vorbereitet.

 

Das Team von Kinder- und Jugendgottesdienst (JKGD) ist dabei, einen Kreuzweg für die Passionszeit vorzubereiten – mit einer Station für jede Woche. Diese Stationen kann man besuchen und bekommt die notwendigen Informationen übers Internet.

 

Auch die Seelsorge geht weiter. Gerade Beerdigungen sind in dieser Zeit schwierig. Angehörige müssen Abstand voneinander halten, können sich häufig nicht in den Arm nehmen. Freunde und Bekannte haben nicht die Möglichkeit, zu kondolieren. Trauerfeiern sind mit besonderer Sorgfalt vorzubereiten.

 

Manches passiert übers Telefon – Gespräche über Gesundheit und Sorgen, Anrufe zum Geburtstag, Fragen nach Trauung oder Taufe. Vieles wird gerade vertagt – auf die Zeit „nach Corona“.

  

Im Gemeindebüro laufen die Dinge zusammen: Anfragen werden entgegengenommen, Geburtstagskarten und Bescheinigungen werden versandt, aber auch administrative Aufgaben erledigt. Rechnungen müssen auch jetzt geprüft und bezahlt werden. Für Frau Neuhaus stand im Januar die Kassenprüfung an und die Statistik für das vergangene Jahr muss erstellt werden.

 

Auch die Gemeindediakonie ist weiterhin aktiv. Die Idee, Begleitung von Senioren für die anstehenden Impfungen anzubieten, wurde von weiteren Institutionen in Hiltrup dankbar aufgenommen und gemeinsam koordiniert. Frau Riedel hat mehr als 30 Termine vereinbaren können, die ersten Fahrten mit Impfpaten finden demnächst statt. Hinzu kommt die Betreuung einzelner Senioren, denen es in der Corona-Zeit schwer fällt, den Alltag zu bewältigen.

Neben den zahlreichen Telefonaten mit vielen Senioren aus der Gemeinde, finden auch wöchentliche Spaziergänge mit einzelnen Senioren/innen statt.

Da auf Hausbesuche im Moment verzichtet wird, besucht Frau Riedel einige Senioren vor der Haustür, um so den Kontakt zur Gemeindediakonie aufrecht zu erhalten.

Weiterhin finden digitale Treffen der verschiedenen Arbeitskreise statt.

 

Die Zusammenarbeit mit der Diakonie Station Münster wird weiter ausgebaut. Aus dieser Zusammenarbeit sind in den letzten Monaten, zwei Broschüren (Das Beste daraus machen) entstanden. Gemeinsam mit Frau Nimpsch von der Diakonie mobil sind weiter Aktivitäten geplant die in regelmäßigen Treffen besprochen werden.

 

Sabine Onnebrink im Jugendzentrum versieht ihren Dienst mit nicht enden wollender Empathie für die Jugendlichen, die sich zurzeit nicht als Gruppe sehen dürfen. Sie macht Spaziergänge mit denen, die ein Gespräch nötig haben, bereitet unser Kinder- und Jugendzentrum auf kommende Aktivitäten vor, schafft dafür erforderliches Equipment an. Sie bereitet die Ferienbetreuung vor und schreibt am Konzept der Einrichtung. Mit einer Praktikantin zusammen kümmert sie sich um den Ausbau digitaler Medien.

 

Und im Evangelischen Kindergarten läuft fast so etwas wie das Normalprogramm – Erzieherinnen, die sich täglich mit Kindern aus vielen unterschiedlichen Haushalten sehen – Abstand halten unmöglich. Gott sei Dank bisher ohne Folgen und immer noch mit viel Engagement.

 

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Gemeindegruppen

Die Frauenhilfe beim Ausflug nach Seppenrade

"Wir ermutigen zum Engagement" - so heißt es in unserem Gemeindeleitsatz. Diese Ermutigung erfahren viele in unseren zahlreichen Gemeindegruppen, die ein breitgefächertes Angebot darstellen. 

Junge Familien mit Kleinkindern finden hier genauso etwas Geeignetes wie Kinder, Jugendliche und Senioren.

Gleich mehrere Gruppenangebote sind an  Frauen gerichtet. 

Für Senioren bieten wir viele Möglichkeiten mitzumachen, zu lernen und Gemeinschaft zu erleben. Unter dem Titel "Wir um 60" veranstalten wir in Zusammenarbeit mit der Gemeindediakonie Hiltrup e.V. z. B. Sprachkurse in Englisch, Französisch und Spanisch. Auch ein Geschichtskreis und zwei Literaturgruppen gehören zum Angebot. 

Viele Gruppen haben sich den Dienst am Nächsten zur Aufgabe gemacht. Dabei reicht das Angebot von verschiedenen Besuchsdiensten über Selbsthilfegruppen bis zur Mitgliedschaft im Gemeindediakonieverein e.V. .

Einen genaueren Blick auf Entwicklungen in unserer Gesellschaft werfen die Gruppen, die sich zum Beispiel gezielt mit dem Thema "Asyl" oder "Bewahrung der Schöpfung" beschäftigen.

Damit Sie immer wissen, was in der Gemeinde vorgeht, kümmern sich die Gruppen um einen kontinuierlichen Informationsfluss über diese Homepage, die Tagespresse oder den Schaukasten.

Über die Gruppenarbeiten hinaus gibt es in unserer Gemeinde weitere regelmäßige und unregelmäßige Angebote:

- Aktuelle Vorträge und Veranstaltungen werden meist auf der Startseite angekündigt.
- Die vierteljährlich stattfindende Soirée in der Christuskirche mit kulturellen Angeboten hat eine eigene Seite.
- Arbeitsgruppen wie "web.team", "Gemeindebrief-Redaktion", "Stille-Andacht" u.a. können immer Mitarbeiter/innen gebrauchen. Vermittlung übernimmt das Gemeindbüro.

 

 

 

März 2021 - Passionszeit und Neustart?

Der März ist für uns geprägt durch die Passionszeit und durch die Frage, wie es mit oder ohne allgemeinen Lockdown bei uns weitergeht.

Das Team des Kinder- und Jugendgottesdienstes hat einen Kreuzweg für Kinder vorbereitet. Am 7. März gibt es die dritte Station. Es geht ums Abendmahl und wenn die Kinder die Station (eine in Hiltrup, eine in Amelsbüren) finden, dürfen sie sich dort ein Brötchen aussuchen! (Ich hoffe, jetzt nicht zuviel verraten zu haben.) Und sie werden natürlich dazu angeregt, über die Abendmahlsgeschichte nachzudenken.
Weil wir gerade nicht zusammen Abendmahl feiern können, hoffen wir, dass die Familien zuhause ein schönes Essen vorbereiten und es mit Gebet und vielleicht Liedern rahmen.

Die gleichen biblischen Texte wie für den Kreuzweg werden unter anderem vom AusZeit!-Team auch für die Erwachsenen vorbereitet und in einem Podcast mit Impulsen und Musik veröffentlicht. Zu finden ist er auf unserer Gottesdienst-Seite.

Unsere Homepage wird so mehr und mehr zu einem Dreh- und Angelpunkt für die Gemeindeglieder, die wir über das Internet erreichen können.
Weiterhin gibt es Lesegottesdienste in zurzeit dreißig Briefkästen von Hiltrup-Ost bis Amelsbüren.

Auch der Weltgebetstag wird online veranstaltet oder zuhause nachgebetet mit der Ordnung, die ebenfalls schon in vielen Briefkästen gelandet ist.

Am Freitag, den 5. März, trifft sich als Unterausschuss des Presbyteriums die Corona-AG um die Beschlüsse der Ministerpräsident:innenkonferenz in unserer Gemeinde umzusetzen. Vielleicht gibt es also bald wieder Präsenzgottesdienste mit den bekannten Hygiene-Maßnahmen in der Christuskirche.

Und es erreichen uns viele Anfragen zu Taufen. Klar, denn die Taufen des letzten Jahres wurden fast alle verschoben. Wir freuen uns, die Taufen vorbereiten und bald mit den Familien feiern zu können. Dazu werden wir, so wie es aussieht, auch Sondertermine anbieten.

 

Hoffentlich landen bei unserer Aktion auf dem Kirchplatz noch einige bemalte Steine - die Infos dazu auf der Startseite!

 

Fragen, Anregungen, Rückmeldungen gern an klaus.maiwald(at)ev-kirche-hiltrup.de