Nachrichten Ticker

Der Nachrichten Ticker wird zur Zeit überarbeitet. Sie können die Nachrichten über folgenden Link erreichen. epd-News

united4rescue

Wir sind Bündnispartner seit Herbst 2020.

 

https://www.united4rescue.com/

 

 

Xertifix Sozialprojekte

United4Rescue Schiffspost

Als Bündnispartner von https://www.united4rescue.com/

geben wir hier die neusten Infos weiter:

 

 

 

Bündnisschiffe retten über 800 Menschen

In den Sommermonaten ist das Wetter auf dem Mittelmeer meist gut und die See ruhig – deshalb brechen in dieser Zeit besonders viele Boote aus Libyen auf, um die gefährliche Überfahrt nach Europa zu wagen. Unsere beiden Bündnisschiffe waren deshalb von Juni bis August so viel wie möglich im Rettungsgebiet unterwegs. Im letzten Einsatz als Sea-Watch 4 konnte unser erstes Bündnisschiff 313 Menschen retten und nach Porto Empedocle in Italien bringen. Das jüngste Kind war gerade einmal ein Jahr alt! In derselben Zeit dokumentierte Sea-Watch mit ihrem Aufklärungsflugzeug Seabird mehrere Vorfälle, in denen die sogenannte libysche Küstenwache Flüchtende aufgriff und zurück nach Libyen brachte – zurück in die schrecklichen Zustände, aus denen sie geflohen waren. Auch deshalb versuchen die zivilen Rettungsorganisationen, möglichst schnell vor Ort zu sein, wenn ein Notfall gemeldet wird – um die Menschen noch vor der sogenannten libyschen Küstenwache zu erreichen. Unser zweites Bündnisschiff, die SEA-EYE 4, ist seit der letzten Schiffspost sogar zwei Mal im Einsatz gewesen. Mehr als 500 Menschen konnte die Crew in dieser Zeit an Bord nehmen und in einen sicheren Hafen nach Italien bringen. Ein Überlebender trug bei seiner Rettung ein T-Shirt, auf das er mehrere Handynummern geschrieben hatte. Er hatte alleine seine Heimat verlassen und die Flucht über das Mittelmeer gewagt. Seine größte Angst: Er könnte ertrinken und niemand würde seine Familie informieren. Also trug er auf der Flucht immer das T-Shirt mit den Kontaktdaten seiner Liebsten, für den Fall, dass jemand seinen toten Körper finden würde. Wir sind froh, dass er Europa sicher erreicht hat!

 

Neuigkeiten von United4Rescue

Erfolg für die Seenotrettung vor dem EuGH Monatelang konnte unser erstes Bündnisschiff im Sommer 2020 nicht retten, weil die italienischen Behörden es festhielten. Anfang August hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden: Rettungsschiffe dürfen nicht ohne belastbare Gründe kontrolliert werden. Anlasslose und willkürliche Festsetzungen, um Seenotrettungsorganisationen am Retten zu hindern, sind damit künftig ausgeschlossen. Das Gericht wies in seinem Urteil außerdem ausdrücklich auf die Pflicht zur Seenotrettung hin. Das schafft Rechtssicherheit und ist ein toller Erfolg! Die italienischen Behörden hatten das Schiff damals mit der absurden Begründung festgesetzt, es seien zu viele gerettete Menschen an Bord gewesen. Auch die Sea-Watch 3 durfte mehrere Monate lang nicht auslaufen. Dagegen hat Sea-Watch geklagt – und jetzt Recht bekommen. In Zukunft werden die Schiffe hoffentlich ungehindert das tun können, wozu sie im Einsatz sind: Leben retten und in einen sicheren Hafen bringen. Dank eurer Spenden: IMARA rettet Die ehrenamtliche Crew des Segelschiffs Imara fährt seit 2021 Such- und Rettungsseinsätze im Mittelmeer. United4Rescue unterstützt die Einsätze im zweiten Halbjahr 2022 mit 30.000 Euro für laufende Kosten und die Anschaffung eines Radargeräts. Das Segelschiff Imara und die Rettungs-Crew nach der Rettung von 16 Menschen auf dem Mittelmeer. Foto: Nora Börding / Sea-Watch Wie die Imara die zivile Rettungsflotte verstärkt, stellte sie bei einer Rettung Ende Juli unter Beweis: Die Crew der Imara fand ein Flüchtlingsboot mit 16 Menschen, nachdem sie einen Notruf abgesetzt hatten. Die Retter:innen versorgten die Menschen und blieben bei ihnen, bis Sea-Watch eintraf und sie an Bord nehmen konnte. So geht #gemeinsamretten!

 

Herzliche Grüße

Euer United4Rescue-Team

 

Spendenkonto: United4Rescue - Gemeinsam Retten e.V. IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93 BIC: GENODED1KDB Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank  

Aktuelles

Unsere gesamte Seite wird permanent gepflegt und aktualisiert.
Hier finden Sie aber die aktuellsten Informationen zu Veranstaltungen und Ereignissen.

Natürlich ist auch der Gemeindebrief, der "große Bruder" unserer Homepage hier verfügbar.

Sie finden hier auch Informationen zur Geschichte der Gemeinde.

 

Post aus Firozabad - Dezember 2021

In diesem Jahr konnten wir mehrfach Spendenmittel zusätzlich zu den 5000 €, die wir jedes Jahr nach Indien senden, um die Schule damit zu finanzieren, nach Firozabad überweisen. Jetzt haben wir Post von unserem indischer Partner Dilip Sevarthi, die uns über Walter Schmidt von XertifiX Sozialprojekte erreicht.

Ich füge den übersetzten Text einfach an :


Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit gegenüber uns, insbesondere gegenüber unseren Kinderarbeitern und deren Familienangehörigen. Ich bin glücklicher, nachdem ich Deine E-Mail erhalten habe. Hier in Indien gibt es jetzt nicht viele Vorfälle einer Corona-Pandemie. Wir leben im zentralen Teil Indiens.

Hier gibt es nur sehr geringfügige Fälle von Covid-19 heutzutage. Aber nach Covid-19 war die Dengue-Krankheit in unserem Projektgebiet eine große Pandemie. Tausende Menschen mit Kindern sind an dieser Krankheit gestorben. Wir hatten das Gefühl, dass das Dengue-Problem auch ein Teil von Covid-19 ist. Staatliche und private Krankenhäuser waren nicht die Lösung und die Patienten sind wegen dieser Krankheit in großen Schwierigkeiten. September, Oktober und die Hälfte des Novembers waren für uns und unsere Gemeinde sehr unruhige Zeiten.

Aber jetzt arbeitet unsere Gemeinschaft in Fabriken und ihre Häuser. Sie arbeiten auch an Armreifen. Und Kinder lernen in unserem non-formalen Schulzentrum [das ist die Schule, die wir finanzieren, Anm. K. Maiwald].

Die indische Regierung hat Kindern erlaubt, mit der Maske zur Schule zu kommen, so dass alle unsere Kinder zum Lernen in die nicht-formalen Bildungszentren kommen. Eure Unterstützung durch die Corona-Pandemie war für uns eine ganz wunderbare Unterstützung für unsere ärmste Gemeinde.

Jetzt haben wir zwei Mal Rohstoffe für Lebensmittel und Medizin unter der Gemeinde verteilt. Das war also eine große Unterstützung und sehr hilfreich, um die Gemeinschaft während der Dauer der Corona-Pandemie zu überleben. Und ein weiteres Mal habt Ihr unsere Gemeinschaft mit Mitteln unterstützt, die als „revolvierender Fonds“ in der Gemeinschaft verwendet werden. Die Gemeindemitglieder nutzen den Fonds für ihre Einkommensgenerierung. Dieser Fonds verteilt INR 5.000 bis 10.000 an jede Familie, damit sie kleine Aktivitäten zur Einkommensgenerierung durchführen kann. Sie geben das Darlehen später zurück und andere Familien benutzen den Fonds für ihre Bedürfnisse. Einige Leute können nicht rechtzeitig das Darlehen zurückgeben, aber die meisten schon, so dass andere wieder ihren Bedarf damit decken können. Daher sind wir Dir und den Spender*innen sehr dankbar, dass Ihr während der Pandemie-Zeiten Leben gerettet haben. Unsere ärmsten Kinderarbeiter sagen Euch und Euren Familien Danke und grüßen mit herzlichen Grüßen, Dilip

 

W. Schmidt schreibt dazu:
Dilips Antwort ist in jedem Fall große Dankbarkeit für Ihre Spenden zu entnehmen. Das System des Fonds, auf den die Gemeindemitglieder zur Einkommensgenerierung zurückgreifen können, scheint recht gut zu funktionieren, was mich sehr freut! Die Belastung durch die Dengue-Krankheit ist in der Tat heftig und erschreckend. Vor 25 Jahren erlebte ich die Krankheit schon in Honduras und fand die Form des hämorrhagischen Fiebers (mit Todesfolge) damals erschreckend (den täglichen Zeitungsberichten zu entnehmen). Es gibt wohl mittlerweile einen Impfstoff, der steht aber sicher nicht der ärmeren Bevölkerung in Uttar Pradesh zur Verfügung. Ich werde aber mal bei Dilip nachfragen, wie es sich damit verhält... 

Klimastreik am 22.10.

Alle Infos zum Klimastreik am 22.10. und auch Möglichkeiten zum Mitmachen und Helfen finden sich auf folgender Website:


https://fff-muenster.de/