Nachrichten Ticker

Der Nachrichten Ticker wird zur Zeit überarbeitet. Sie können die Nachrichten über folgenden Link erreichen. epd-News

united4rescue

Wir sind Bündnispartner seit Herbst 2020.

 

https://www.united4rescue.com/

 

 

Xertifix Sozialprojekte

Aktuelles

Unsere gesamte Seite wird permanent gepflegt und aktualisiert.
Hier finden Sie aber die aktuellsten Informationen zu Veranstaltungen und Ereignissen.

Natürlich ist auch der Gemeindebrief, der "große Bruder" unserer Homepage hier verfügbar.

Sie finden hier auch Informationen zur Geschichte der Gemeinde.

 

United4Rescue Schiffspost 15.07.

Als Bündnispartner von https://www.united4rescue.com/

geben wir hier die neusten Infos vom 15. Juli weiter:

 

Liebe Bündnispartner!

Die SEA-EYE 4 wurde nach ihrem ersten Einsatz festgesetzt.

408 Menschen hat unser zweites Bündnisschiff SEA-EYE 4 im Mai während ihres ersten Einsatzes gerettet. Kurz nach der Ankunft auf Sizilien wurde das Schiff dann Anfang Juni von den italienischen Behörden festgesetzt. Im Mai hatte die Crew der SEA-EYE 4 innerhalb von zwei Tagen in sechs Rettungseinsätzen insgesamt 408 Menschen von seeuntauglichen Booten gerettet und in Sicherheit gebracht. Anschließend war das Rettungsschiff Richtung Sizilien gefahren, wo ihnen Pozzallo als sicherer Hafen zugewiesen wurde. Dort konnten die Geretteten Ende Mai an Land gehen, die Crew begab sich anschließend in die 10-tägige Quarantäne an Bord.

Im Anschluss wurde in Palermo eine 12-stündige Hafenstaatkontrolle durchgeführt, in Folge derer die SEA-EYE 4 festgesetzt wurde – aus den gleichen fadenscheinigen Gründen wie auch schon bei anderen zivilen Rettungsschiffen zuvor. Zum wiederholten Mal wird als Begründung für die Festsetzung u.a. genannt, dass die deutschen Rettungsschiffe zu viele Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben.

Besonders grotesk ist, dass Artikel 98 des Seerechtsübereinkommens genutzt wird, um einen Rechtsbruch zu konstruieren. Dieser besagt nämlich, dass Vertragsstaaten ihre Kapitän:innen zur Seenotrettung zu verpflichten haben, außer sie bringen dadurch Schiff, Besatzung oder Fahrgäste in Gefahr. Diese Gefahr kann durch die gute Ausstattung der Schiffe, z.B. mit Rettungsmitteln, ausgeschlossen werden. Hier zeigt sich die zunehmende Dreistigkeit der Behörden, internationales Recht zu missbrauchen, um Seenotrettung unzulässig zu verhindern.

Wir unterstützen eine Petition zur Befreiung der SEA-EYE 4 – unterschreibt und helft, sie zu verbreiten, denn jede Unterschrift zählt, um unser zweites Bündnisschiff so schnell wie möglich wieder in den Einsatz zu schicken! Zur Petition https://www.change.org/p/freeseaeye4-blockierte-schiffe-retten-keine-leben

 

Die Ocean Viking rettet 572 Menschen

Sechs Rettungseinsätze in wenigen Tagen, 572 gerettete Menschen an Bord – das ist die Bilanz des aktuellen Einsatzes der Ocean Viking. Das Rettungsschiff der Organisation SOS MEDITERRANEE war erst Ende Juni wieder in den Einsatz gegangen – und wieder einmal zeigte sich innerhalb weniger Stunden wie wichtig der Einsatz der zivilen Seenotrettungsschiffe im Mittelmeer ist. 369 Menschen wurden allein aus einem einzigen Holzboot gerettet, das während des gesamten 5-stündigen Einsatzes zu kentern drohte. Mit 572 Menschen an Bord machte sich die Ocean Viking auf den Weg Richtung Norden und bat um einen sicheren Hafen – der wurde ihr jedoch tagelang verwehrt. Währenddessen spitzte sich die Situation an Bord immer weiter zu: Die Vorräte zur Versorgung der Geretteten neigten sich dem Ende zu und die Crew berichtete von der immer größer werdenden psychischen Belastung für alle. Am Abend des 7. Juli sprang sogar ein Mann von Bord, konnte jedoch Gott sei Dank gerettet werden. Er sagte: "Wenn ich wüsste, wann wir von Bord gehen, könnte ich durchhalten. Aber ich halte die Ungewissheit nicht mehr aus." Am späten Abend des 8. Juli dann die erlösende Nachricht: Die Ocean Viking hat Augusta auf Sizilien als sicheren Hafen zugewiesen bekommen. Dort konnten alle 572 Geretteten am 10. Juli von Bord gehen und werden nun an Land weiter betreut. Die Crew der Ocean Viking befindet sich seitdem in der vorgeschriebenen 10-tägigen Quarantäne.

 

 

Neugeborener erhöht die Zahl der Geretteten von der SEA-EYE 4 auf 409

Was für schöne Neuigkeiten! Eine Frau, die erst im Mai von der SEA-EYE 4 gerettet wurde hat nun in Italien einen gesunden kleinen Jungen zur Welt gebracht. Damit erhöht sich die Zahl der Geretteten von 408 auf 409! Wir sind sehr dankbar, dass es dem Kleinen und seiner Mutter gut geht und er nicht in einem libyschen Lager zur Welt gekommen ist, sondern an einem sicheren Ort in Italien. Wir wünschen ihm alles Gute und dass er bald mit seiner Mutter ein dauerhaftes Zuhause finden wird.

Post aus Firozabad - Mai 2021 - die Lage verschlechtert sich - aber wir können auch helfen

Ende Mai:

Eine Bitte um Hilfe hat uns erreicht und wir haben gehandelt. Aus Spenden konnten wir 3000 € nach Indien überweisen, mit denen insgesamt 60 Familien Lebensmittelpakete erhalten können.
Da wir keine medizinische Hilfeleistung erbringen können, wollen wir zumindest mit dafür sorgen, dass die Familien in unserem Schulprojekt nicht Hunger leiden müssen.
Zurzeit fehlen die Einnahmequellen, da der Slum mehr oder weniger abgeriegelt ist und es ist schwierig, an Nahrung zu kommen.
Die Pakete enthalten die wichtigsten Grundnahrungsmittel wie Reis und Mehl, aber auch Gewürze und Hygieneartikel. Sie werden durch unsere Partnerorganisation Vikas Sansthan beschafft und verteilt.

 

5. Mai:
Walter Schmidt von XertifiX hat Post aus Indien bekommen.

Nach Auskunft von Dilip Sevarthi ist das größte Problem die mangelnde medizinische Versorgung bei der massenhaften Ausbreitung von Corona in Indien. Er schreibt aktuell, dass Patienten keinen Sauerstoff und keine so notwendige Remdesivir-Injektion bekommen. Viele Patienten sterben deshalb. Dilip Sevarthi schreibt über die Erkrankung seines Neffen: Wir bewegen uns ungefähr 100 km, um Sauerstoff zu suchen.

Er fragt, ob es Wege gibt, medizinische Hilfe zu leisten. Seine Gemeinde ist sowohl wirtschaftlich als auch physisch mit Problemen konfrontiert. "Allein heute sind in Firozabad 22 Menschen aufgrund von Corona gestorben. Ich weiß nicht, wer sicher sein wird, einschließlich mir und meiner Familie und in meiner Gemeinde. Weil keine Medizin, kein Krankenhaus, keine Behandlung. Wir leben nur von der Hoffnung auf Gott.“

Das klingt leider – wie befürchtet – sehr schlimm.

 

Walter Schmidt schreibt dazu: Es scheint mir aber leider auch unsere Möglichkeiten zu übersteigen, die dringendst notwendigen Medikamente und Sauerstoff zur Verfügung zu stellen. 

Wer trotzdem einen Weg sieht, die Situation unserer indischen Partner zu verbessern, ist herzlich eingeladen, sich zu melden.

Zum Hintergrund:

Nachdem wir im letzten Jahr dank der großzügigen Spenden mehrfach Überweisungen nach Indien machen konnten, schrieb unser indischer Partner

Dilip Sevarthi dazu im März an Walter Schmidt von XertifiX:

 

„Ich hoffe, es geht Ihnen gut mit Ihrer Familie und Ihren Kindern und es geht Ihnen gut in Ihrer Arbeit für die ärmste Welt, speziell für Kinder und Frauen.

Entschuldigen Sie die verspätete Kommunikation aufgrund der nicht vermeidbaren Arbeit der Gesellschaft und bedürftiger Menschen. Vielen Dank für Sie und Ihre Spender:innen, die während der Coronapandemie die große Unterstützung für die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der ärmsten Gemeinde, insbesondere der Kinderarbeitsfamilie, geleistet haben.

Sir, wir haben INR 275000,00 unter den 55 ärmsten Frauen durch Ihr Saatgutstipendium während der Coronapandemie verteilt. Und nachdem die Spender:innen jeden Monat ein wenig in Form einer monatlichen Rate zurückgeben, verteilen wir es über das Rückgabegeld an andere ärmste Menschen in denselben Slums. Auf diese Weise verteilten wieder weitere INR 65000.00 unter 11 Männern / Frauen. Die gesamte Arbeit erfolgt unter der Überwachung des Lebensunterhaltsausschusses, der von uns in der Gemeinde gebildet wird.

Die Community hat 5 Frauen in diesem Komitee aus der Community ausgewählt. Also alle Details, die ich beifüge, und einige Fotos der Aktivitäten zur Entwicklung des Lebensunterhalts, die auch beigefügt sind.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, fragen Sie mich bitte ohne zu zögern. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und vielen Dank an Ihren Spender für diese großartige Arbeit.

Vikas Sansthan, Firozabad, U.P. Indien

 

 

Unser begonnenes Projekt geht natürlich weiter.

Mit den 5000 €, die wir regelmäßig jährlich nach Firozabad senden, sorgt unsere indische Partnerorganisation Vikas Sansthan für eine gute, elementare Schuldbildung für Kinder, die bisher nicht zur Schule gehen konnten.Das bleibt auch in Corona-Zeiten ein gutes Ziel.